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Autor: Frau Alma |
Ich bin selber Ärztin und plane in Zusammenarbeit mit meiner Hautärztin meine Behandlung mit Zyclara bei aktinischer Keratose im Gesicht. In diesem Forum lese ich: (09.05.23) "Die Anwendung von Imiquimod führt zu einer Hautreaktion, dies ist so beabsichtigt. Zumeist kann man bei Eintreten einer solchen Reaktion die Therapie unterbrechen, da damit der erwünschte Effekt eingetreten ist." Dies würde mir sehr entgegen kommen in meinem Bedürfnis, die Behandlung effektiv aber schonend zu gestalten. Ich brauche dafür Argumentationshilfen. Meine Fragen: Handhaben Sie einen Abbruch der Therapie bei Eintritt des gewünschten Effektes gewöhnlicherweise? Gibt es dazu Quellen z.B. im Leitlinienprogramm Onkologie? Mit freundlichen Grüßen |
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Expertenteam WeisserHautkrebs.de Experten Beiträge:507 | 2025-01-05 |
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Sehr geehrte Frau Kollegin,
der Verlauf der Therapie gestaltet sich aufgrund des individuellen Befundes, der von der behandelnden Hautärztin begutachtet wird. Oft kann eine Behandlung nach Eintreten einer ausreichenden Reaktion auf der Haut beendet werden. Im Nachgang wird dann aufgrund des Hautbildes nach Abklingen der Hautreaktion über eine Beendigung oder ein Fortsetzen der Therapie entschieden. Zudem sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen erforderlich.
Dr. Uwe Schwichtenberg | |
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